Anlage IV
Pädagogisches Konzept der Multi Media BBS
Primat der Pädagogik
Die Multi Media BBS versteht sich als Digitale Schule, die nach dem Primat der Pädagogik handelt. Auch als digitale Schule setzen wir digitale Technik nur dort und insoweit ein, wie sie pädagogisch sinnvoll ist. Der Einsatz von digitaler Technik unterliegt einer permanenten Evaluation durch das Kollegium der Schule.
Im Rahmen der Corona-Pandemie hat die Multi Media BBS online dezentralen Unterricht unter Anwendung des BYOD-Konzepts erfolgreich eingeführt und evaluiert.
Stand der Technik
Die eingesetzte Technik ist auf dem Stand der Technik, was sowohl im Bereich der zu vermittelnden Unterrichtsinhalte, wie der im pädagogischen Bereich eingesetzten Methoden zum Tragen kommt.
Aktualität und Lernortkooperation
Die Kooperation mit unseren Partnern in der beruflichen Ausbildung ist uns besonders wichtig. In enger Kooperation mit den externen Partnern (wie den Ausbildungsbetrieben, der IHK/HWK, IT-/Medien-Verbänden, WorldSkills, IT-Gipfel, multinationalen Firmen, wie SAP, MS und Cisco) werden die Unterrichtsinhalte den geltenden Ordnungsmitteln entsprechend permanent aktualisiert und angepasst.
BYOD Konzept
Das BYOD Konzept ist für Lehrkräfte und die Schülerinnen und Schüler konsequent umgesetzt. Lernmanagementsysteme und digitale Medien stehen im Unterricht und in der außerunterrichtlichen Arbeit permanent zur Verfügung. Die Schule setzt dem Stand der Technik folgend auf cloudbasierte Anwendungen.
Datenschutz und Datensicherheit
Datenschutz und Datensicherheit sind zentraler Lerngegenstand und gleichzeitig leitend für das organisationseigene und pädagogische Handeln aller an Schule Beteiligten. Der Umgang mit personenbezogenen Daten auf Basis der EU-DSGVO ist im pädagogischen Konzept der Schule immanent.
Berufsbezogene Lernsituationen
Reale berufsbezogene Lernsituationen bilden die Basis für den kompetenzorientierten Unterricht an der Schule.
Die grundlegenden Anforderungen an Lernsituationen (dargestellt im schulischen Curriculum Berufsbildende Schulen) sind grundsätzlich Basis jeden Unterrichts. Darüber hinaus wird kollaboratives Arbeiten im Team auch und gerade bei räumlichen Distanzen zwischen Lernenden und Lehrkräften gefördert.
Die digitalen Kernkompetenzen des KMK Papieres „Lernen in der Digitalen Welt“ sind für die Schule leitend. Unterricht findet im Klassenverband, in Partnerarbeit, in Gruppenarbeit unter Betreuung durch eine Lehrkraft, aber auch in speziellen Unterrichtsphasen statt, die von der Selbstorganisation der Schülerinnen und Schüler bestimmt werden. In diesen Unterrichtsphasen ist i. d. R. eine Lehrkraft als Ansprechpartner in der Schule vor Ort bzw. ggfs. online verfügbar. Diese Art des Unterrichts soll gezielt die Eigenständigkeit und die Fähigkeit zur Selbstorganisation der Schülerinnen und Schüler fördern. Kennzeichnend für diese Art Unterricht sind u.a. eine konkrete berufliche Aufgaben-, Frage- oder Problemstellung und das abzuliefernde Handlungsprodukt, das in einer zentralen Abschlussphase gemeinsam präsentiert und verifiziert wird.
Gerade in so strukturierten Unterrichten erwerben die Schülerinnen und Schüler die erforderlichen Kompetenzen für die Zukunft der digitalen Arbeitswelt.
Der kritische Umgang mit der digitalen Welt und eine entsprechende Wertevermittlung unterstreicht den grundlegenden Ansatz vom Primat der Pädagogik für das pädagogische Konzept der Schule.